Satire

dzdt

Let him who hath understanding
Reckon the number of the beast
For it is a human number
Its number is six hundred and sixty six
(aus “The Number of the Beast” von Iron Maiden)

Erwin Unglück und Katarina Rabe bildeten schon seit Ewigkeiten ein glückliches Paar. Lediglich die Tatsache, dass Katarina seinerzeit auf einem Doppelnamen bestanden hatte, trübte das Eheglück mitunter etwas. Aber der kluge Mann widerspricht seiner Frau nicht – er wartet darauf, dass sie das selber tut. Zumindest bei der Gartenarbeit machte Erwin seinem Doppelnamen alle Ehre und erwies sich als absoluter Unglücksrabe. So sollte er bspw. Blumenzwiebeln einsetzen und – ganz logisch – die setzt man natürlich mit der Spitze nach unten, bevor man sie in die Erde schlägt – wozu er, um die Pflanzen zu schonen, auch vorsichtshalber nur einen Gummihammer verwendet hatte. Katarina warf ihm allerdings vor, die Pflanzen zerstört zu haben. “Du hast nichts davon gesagt, dass ich die Dinger begraben soll!“, maulte Erwin anschließend.

(Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)
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brilliant

Vorab erst einmal ein paar Zitate und Formulierungen …

Früher hießen die Parteien anders, aber alle haben ihren Namen geändert … Und dabei sind sie praktischerweise gleich ein paar störende Adjektive losgeworden, wie sozial, christlich, grün oder demokratisch.

Im Prinzip wollen die großen Parteien ohnehin dasselbe … und deshalb gehe ich davon aus … dass sie beabsichtigen, nach der Wahl eine große Koalition zu bilden.

‘Krieg’ ist nicht das politisch korrekte Wort. Es heißt Sicherheitseinsatz zum Schutz der Handelswege und der Rohstoffzufuhr.

Auf dem Ankündigungsdisplay steht: ‘Hitler – Das Musical’ und der Untertitel lautet: ‘Die Geschichte von Ado & Eva’.

nadelbaum1

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
du gehst mir auf den Senkel!
Schon wochenlang im Baumarkt warst,
bevor gekauft ich dich dann hab’.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
ein brauner Strunk zur Weihnacht.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
Ja schön, spottbillig warst du ja,
ein Schnäppchen dachte ich zuerst,
doch kauft man dann ja doch zweimal.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
dir fehlt die grüne Farbe.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
die gibt’s im Baumarkt gleich dazu,
mit viel Gefühl ich mal’ dich an,
kauf’ Kleber auch und dann ist Ruh’.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
ich stückle dich zusammen!

adventskalender

(Ich habe mal wieder ‘ne Weihnachtsgeschichte, nicht ganz ernst zu nehmen. Die ist nicht von mir. Ich habe sie vor Urzeiten mal irgendwo im Web gefunden und runtergeladen, doch irgendwie ist die Story zeitlos! Sie ist bloß eben nicht wirklich für Kinder geeignet. Viel Spaß beim Lesen!)
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Adventskalender

Tagebuch eines Adventliebhabers, dessen Adventskalender zur Tragödie auswächst. Merke: Traue keinem Adventskalender!

Erster Dezember:
Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.

Zweiter Dezember:
Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme einen zärtlichen Kuss von meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so romantisch.

weihnachtslieder

(Hab’ mir da mal wieder was aus den Fingern gesaugt, nämlich eine kleine und ziemlich schräge Geschichte für alle diejenigen, die Weihnachten absolut bierernst nehmen: Leute, bleibt mal locker! Nicht dass es euch so wie meinem bedauernswerten Protagonisten Jupp ergeht!)
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Scheiß-Weihnachtslieder!

Eine Frage, Herr Professor!” “Ja bitte!” “Dieser Patient in der geschlossenen Psychiatrie … also der mit der Weihnachts-Psychose – kommt so etwas häufiger vor?” “Ach Sie meinen Jupp. Nun, ich muss gestehen, dass dies der einzige mir bekannte und äußerst tragische Fall ist. Jupp ist extrem schwer traumatisiert und wenn er irgend etwas auch nur entfernt Weihnachtliches mitbekommt, dann verliert er völlig die Beherrschung.” “Wie kam es dazu?” “Das hängt mit einer Verkettung unglücklicher Zufälle und insbesondere auch mit den Weihnachtliedern zusammen. Das war nämlich so …

winterschlaf1

Wir Menschen könnten, wenn wir nur wollten, so unendlich viel von der Natur lernen. Nehmen wir nur mal als Beispiel den Winterschlaf, der bei vielen unserer tierischen Verwandten eine beliebte Tradition darstellt. Wir sollten uns dieser sehr sinnvollen Tradition anschließen, und zwar schnellstens! Im Herbst muss zunächst vorab für hinreichend viele Reserven gesorgt werden. Das ist im Grunde genommen auch für den Menschen kein Problem, denn Grillfeten mit Alkoholika bis zum Platzen eignen sich hervorragend, um eine komatöse Schlafphase einzuläuten. Was hätten wir dann davon? Wir würden nur profitieren können!

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