Schnappschuss

Von hoch vom Dache komm’ ich her – ich muss euch sagen, da bläst es gar sehr!” Verdammter Herbststurm! Das Hausdach ist noch heile; ich war gerade oben. Aber das Stalldach hat einiges abbekommen; da muss der Dachdecker ran. Windstärke 10, in Böen 12 (bis 130 km/h), richten eben schon mal den einen oder anderen Schaden an. Ich bemühe mich allerdings, der ganzen Sache auch noch ‘ne positive Seite abzugewinnen. Da, wo jetzt die Dachziegel fehlen, war vorher ein unerreichbares Wespennest. Das ist jetzt auch weg. Hier mal ein paar Bilder, von ganz oben (während der Hausdachkontrolle) mit tränenden Augen aufgenommen. Und es ist noch nicht vorbei – die Unwetterwarnung vom DWD gilt noch bis 20:00 Uhr. Wenn ihr also irgendwann von mir nichts mehr hört, dann wird wohl der Strom auch weg sein. Dann kommt meine Notfallkiste aus dem Keller zum Einsatz – Gasversorgung, Batterien, Notstrom und so.

Ab Morgen soll der Sommer ja nochmal so richtig durchstarten. Mag sein – aber es sind die letzten Zuckungen vor’m Exitus. Es herbstelt doch schon ganz gewaltig und die Anzeichen, das Samhain näher rückt, sind unübersehbar. Ein paar Bilder mit ersten Herbstmotiven, nur mal so … (heute im Wald aufgenommen).

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Um 05:30 Uhr Uhr aufgestanden. Nachdem Frau und Tochter weg waren erstmal aufgeräumt, Kater und Fische gefüttert und solche Sachen. So ab 10:00 Uhr kam dann die total müde Phase. OK, Posteingang noch abgewartet und dann die Entscheidung: Hinlegen oder Rausgehen? Rausgehen! Zwei Stunden “kleine Flucht” in den Deister. Was mir aufgefallen ist: Die ersten Vorboten des Herbstes sind schon da. Unübersehbar! Mehr Hummeln als Bienen, die filigranen Kunstwerke der Spinnen nehmen an Anzahl zu und werden größer, die Fliegen sind auf dem Rückzug, allenthalben sieht man schon wieder Pilze, nur noch wenige Spätblüher und stellenweise regnet es förmlich Eicheln.

Neue Foto AG, neue Gruppe – heute zum zweiten Mal. Und ich staunte: Die Kids waren wirklich bei der Sache. Jedenfalls die Meisten und die meiste Zeit über. Heute stand das Kennenlernen und Bedienen der eigenen Kameras auf dem Programm nebst einiger rudimentärer Tipps zur Bildgestaltung. Dazu nutzten wir das gute Wetter aus. Draußen natürlich. “So”, sagte ich irgendwann, “und nachdem ihr euch nun an den Blüten ausgetobt habt, können wir ja auch mal dazu übergehen, ein paar Tiere zu fotografieren.” “Wo denn?” “Na, hier – auf dem Schulgelände.” “Hier gibt’s doch keine Tiere!” “Und da vorne auf der Wiese vor’m Parkplatz? Die Schmetterlinge?” “Stimmt, das sind ja auch Tiere …” Mit großen Gejohle stürmten 15 Schüler auf die Wiese zu.

Mein kleiner grüner Kaktus gehört mir eigentlich gar nicht. Den hat Schwiegermutter schon im vergangenen Jahr draußen in den Vorgarten gesetzt, weil er in der Fensterbank mit seinem Flächenwachstum viel zuviel Platz beanspruchte. An sich grenzt es ja schon an ein kleines Wunder, dass diese Pflanze den siebenmonatigen Winter heile überstanden hat. Doch damit noch nicht genug: Jetzt blüht der Kaktus auch noch! Draußen, im Vorgarten. Nee, ganz ehrlich: Kakteen, die hier im Norden und dann auch noch draußen blühen, sind m. E. höchst selten. Vielleicht kann man das mal als Indiz dafür nehmen, wie heiß dieser eigentlich doch kurze Sommer gewesen ist!

Schnappschuss: Es geht doch nichts über einen ausgedehnten Schönheitsschlaf! Fehlt jetzt eigentlich bloß noch irgendwo in das Foto einkopiert so ein Spruch wie “Opel – einer für alle!” und dann hätte man glatt schon den Aufhänger für ‘ne neue Marketingkampagne.

ssb

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