Tiere

So, was liegt heute alles an? Zum Bäcker latschen: Aus und vorbei. Zum Baumarkt fahren: Abgehakt. Aquarienbeleuchtung reparieren: Erledigt. Kamera reparieren: Hoffen wir mal, dass es hält! Rasen mähen: Kein’ Bock – später, nachmittags sofern es trocken bleibt. Tiefsinnige Blogbeiträge verfassen: Heute nicht, vielleicht ein andernmal. Meine Frau vor dem lebensbedrohlichen Angriff durch eine “entsetzlich riesige Spinne” (höchstens zwanzig Millimeter!) bewahren: “Stell’ dich nicht so an!” Einfach mal gar nichts tun: Ist nicht so wirklich mein Ding. Deswegen schnappte ich mir auch die (frisch reparierte) Kamera und testete das Ding. Scheint hinzuhauen.

Kennt ihr den Sketch “Urlaub in Ägypten” von Atze Schröder? Ich zitiere mal: “Kennt ihr noch die Serie ‘Auf Achse’? Franz Meersdonk und Günter Willers – sie liefern Frachtgut in aller Herren Länder. Ich war Frachtgut – und zwar das Gegenteil von tiefgekühlt!” Zugegeben, ich war der Fahrer. Aber ein sonderlich großer Unterschied ist das nicht. Meine Klimaanlage im Bus besteht aus zwei Seitenfenstern. Die kann ich rauf und runter fahren. Das war’s dann aber auch schon. Außerdem lief heute nichts – aber auch wirklich absolut gar nichts! – rund. Weswegen ich sechs Stunden in dem (nochmal Zitat Atze Schröder) “glühenden Stück Alteisen” hinter’m Steuer verbracht habe. Und das so genannte “Frachtgut” war heute ganz besonders gut drauf. Eine Dame musste partout woanders als wie vorgesehen sitzen, was die gesamte Tour gehörig durcheinander brachte. Eine schnallte sich ab und randalierte. Eine pinkelte ein und versuchte mir das Auto vollzukotzen. Ach ja, die Klimaanlage: “Machen Sie mal das Fenster weiter auf!” Das war die eine Stimme. “Mir ist kalt! Machen Sie mal das Fenster zu und die Heizung an!” Das war die andere Stimme. Und dazwischen fährt man bei abartiger Hitze, muss sich auf’s Höchste konzentrieren und denkt sich nur noch “Ommm…

Was für ein richtig schöner Frühlingstag! Gestern haben meine bessere Hälfte und ich stundenlang die Gartensaison eingeläutet – der Sch…-Rasenmäher will mal wieder nicht – wobei ich mir den Komposter vorgenommen habe, um die verdammten Waschbären zu vergraulen (ist aber noch längst nicht fertig). Heute tut mir davon jeder Knochen weh. Trotzdem … – gleich nach dem Frühstück ging’s raus in den Wald, denn es ist ja schließlich Krötensaison. Auf zur Krötenjagd! Letzte Woche waren noch keine da. Und diesesmal? Fehlanzeige – zunächst jedenfalls. Aber halt, war da nicht gerade so ein leises Zwitschern und Zirpen zu hören? Da hinten, vom anderen Ufer des Waldteiches her? Mal sehen … Ja, da tut sich was! Ist bloß verdammt schwer hinzukommen. Steiles Ufer, alles zugewuchert und so … Aber: “Versuch macht kluch!” Zugegeben, ein paarmal stand ich wirklich nur um Haaresbreite unmittelbar vor’m Anbaden. Aber ich glaube, dass sich die Aktion gelohnt hat. Nach Fadenmolchen und Bergmolchen jetzt also die Kröten: Der Frühling ist definitiv da! Fehlen an Amphibien und Reptilien im Deister eigentlich nur noch die Frösche, danach die Blindschleichen bzw. Eidechsen und zuletzt die Feuersalamender sowie die Kreuzottern. Die Letztgenannten werde ich aber vermutlich mal wieder vergeblich suchen. Hier sind erstmal die Kröten. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen)

So, der Frühling ist jetzt wirklich da. Ich habe nämlich nachmittags mal nach Frühlingsboten Ausschau gehalten und auch massenhaft welche gefunden (letzte Woche waren ja die ersten davon auch schon zu sehen). Zuerst kommen die Schneeglöckchen und die Krokusse: Abgehakt. Im Anschluss die Osterglocken und die Fadenmolche: Abgehakt. Anschließend die Bergmolche – und die sind auch da. Jetzt fehlen bloß noch die Kröten. Hier sind mal sieben Aufnahmen von meiner heutigen Tümpeltour. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

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Pflanzen benötigen Nährstoffe – Dünger und gute Erde. Natürlich verwertete Küchen- und Gartenabfälle ergeben richtig kompostiert beides. Komposter kann man fertig kaufen. Sinnvoller, natürlicher und preiswerter ist es jedoch, Kompostplätze selbst anzulegen. Als Standort sollte man nach Möglichkeit eine Süd- oder Südwestseite im Garten wählen, damit der Komposter über die Sonneneinstrahlung im Tagesverlauf reichlich Wärme erhält – je wärmer, desto besser, schneller und gründlicher die Kompostierung. Um den Komposter zu bauen, reicht ein einfaches Lattengestell aus unbehandeltem Holz (da behandeltes Holz zum Absterben der beteiligten Organismen führen kann) aus. Man baut damit einfach einen nach oben und unten hin offenen Würfel von ca. 1*1*1m. Oben muss der Würfel offen sein, damit Regen zutreten kann (denn trocken funktioniert die Kompostierung nicht). Von der offenen Unterseite her gelangen Regenwürmer, Pilze, Bakterien und andere Organismen in das zu kompostierende Gut; auch dient die offene Unterseite der Drainage (stauende Nässe führt zur Fäulnis).

Nur mal so angemerkt: Nicht jedes vermeintliche Mauseloch im Garten muss auch wirklich ein Mauseloch sein. Es gibt da nämlich noch den vom Tiefbau. Der war heute wiedermal da und hat sich den Bauch mit Ameisen vollgeschlagen. Wenn er welche findet, dann gibt’s für den Grünspecht – man hört ihn häufiger als dass man ihn sieht – kein Halten mehr. Zuerst wird nur gestochert. Anschließend gebuddelt und danach sogar gegraben. Gut zehn Zentimeter tiefe Löcher schafft der locker und an den betreffenden Stellen ist der Rasen hinterher garantiert Ameisen-frei! Sieben Fotos: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

Hier ist ein Bericht aus der Waschbärenhochburg Norddeutschlands: Ein Bekannter zeigte mir kürzlich Aufnahmen, die per Wildkamera an seinem Vorgelhaus entstanden sind. Das steht mitten im Ortskern auf seiner Terrasse im ersten OG. Es handelte sich um interessante Aufnahmen. Zuerst war da der Marder, der besagtes Vogelhaus plünderte. Auf den folgte der Waschbär, der bündig in das Vogelhaus reinpasste. Als der tief einatmete – was sehr gut auf den Fotos zu erkennen war – da hob es das Dach des Vogelhauses ab – endlich hatte der Waschbär mehr Platz! – und auf seinem Rückweg schnappte sich die lebende Abrissbirne gleich noch den Meisenknödel, so quasi als Snack für unterwegs. Die Kamera hatte den Waschbären sehr gut getroffen, so im Portrait, und eigentlich fehlte es nur noch daran, dass er hämisch in die Linse winkte und die Zunge rausstreckte. Zugegeben, derartige Aufnahmen kann ich von den nächtlichen Besuchern im Garten nicht vorweisen. Aber einige sind eben doch auch schon in die Fotofalle getappt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.

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