Unterhaltung

Heute gibt’s nur ein kurzes Lebenszeichen meinerseits, denn ich bin allein zuhause (meine bessere Hälfte ist auf Dienstreise und Töchterchen hat 24h-Dienst), muss nebenbei noch was arbeiten und habe zwei Pflegefälle an der Backe (Schwiegervater ist glücklicherweise noch in der KZP). Pflegefälle, die einem das Leben nicht gerade leicht machen. Außerdem musste ich vorhin zu allem Überfluss auch noch Schnee schippen: Scheißwinter! Jedenfalls geht das RL vor und zum Computern habe ich keine Zeit. Aber irgendwie … – musste ich heute aus völlig unerfindlichem Grunde an Victor Borge denken. Klar, der ist fast schon vergessen. Bzw. es werden ihn die wenigsten Leute (noch) kennen. Er war Pianist und spielte Klassik. Aber auf seine ganz ureigene, unverwechselbare und niemals wirklich ernstzunehmene Art – auch ‘ne Form von Comedy! ;) Was ich hier gefunden habe muss m. E. irgendwann aus den 1960er Jahren stammen und ist eigentlich bis heute unerreicht.

alltag2

Das Leben ist ‘ne Scheißnummer, denn es endet grundsätzlich immer tödlich. Wenn man sich das mal klarmacht, dann wird man unweigerlich depressiv. Das geschieht, wenn man das Leben ernst nimmt. Aber es gibt ein simples Gegenmittel: Nichts ernst zu nehmen! Seht das Leben einfach als lustiges Intermezzo an! Das funktioniert wirklich. In diesem Sinne habe ich mal wieder ein paar Szenen aus dem Alltag gesammelt. So wird der nämlich viel leichter und ein Bisschen verrückt ist ganz gesund, echt jetzt! Wenn mein Raumschiff endlich mal anspringen würde, dann bin ich hier sowieso sofort weg … ;)
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brilliant

Vorab erst einmal ein paar Zitate und Formulierungen …

Früher hießen die Parteien anders, aber alle haben ihren Namen geändert … Und dabei sind sie praktischerweise gleich ein paar störende Adjektive losgeworden, wie sozial, christlich, grün oder demokratisch.

Im Prinzip wollen die großen Parteien ohnehin dasselbe … und deshalb gehe ich davon aus … dass sie beabsichtigen, nach der Wahl eine große Koalition zu bilden.

‘Krieg’ ist nicht das politisch korrekte Wort. Es heißt Sicherheitseinsatz zum Schutz der Handelswege und der Rohstoffzufuhr.

Auf dem Ankündigungsdisplay steht: ‘Hitler – Das Musical’ und der Untertitel lautet: ‘Die Geschichte von Ado & Eva’.

(Gestern zeigte mir ein Bekannter ein kurzes Video, einen Ausschnitt aus einem uralten Schwarz-Weiß-Schinken. Dabei ging es um Mathematik und ich finde dieses Beispiel absolut herrlich, weil dreimal falsch und doch immer das gleiche Ergebnis, das hat was! Deswegen will ich euch diese Perle menschlichen Unverständnisses nicht vorenthalten. BTW: Kann mir jemand sagen, aus welchem Film das ist?)
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Mathematik geht ganz einfach, wie sich anhand eines simplen Beispiels unschwer demonstrieren lässt. Nehmen wir dazu nur mal die Aufgabe “24:6=?”. Was kommt dabei raus? Ganz klar: 13! Die folgende Grafik zeigt den Rechenweg.

mki1

nadelbaum1

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
du gehst mir auf den Senkel!
Schon wochenlang im Baumarkt warst,
bevor gekauft ich dich dann hab’.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
ein brauner Strunk zur Weihnacht.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
Ja schön, spottbillig warst du ja,
ein Schnäppchen dachte ich zuerst,
doch kauft man dann ja doch zweimal.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
dir fehlt die grüne Farbe.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
die gibt’s im Baumarkt gleich dazu,
mit viel Gefühl ich mal’ dich an,
kauf’ Kleber auch und dann ist Ruh’.

Oh Nadelbaum, oh Nadelbaum,
ich stückle dich zusammen!

22alltag1

Ich habe hier mal quer durch das ganze Jahr ein paar typische Szenen aus dem Alltag zusammengetragen. Vielleicht kommt euch manches davon bekannt vor, zumal ich fließend sarkastisch mit mitunter leicht zynischem Akzent spreche. Vielleicht könnt ihr manches davon sogar nachvollziehen … ;)
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Morgendämmerung. Die Sippe liegt noch in ihren Nachtlagern. Das Leittier erhebt sich leise und schiebt den Vorhang zur Seite, guckt aus der heimeligen Behausung nach draußen. Ein Schneesturm hat alles weiß gefärbt. Ungemütlich! Seufzend legt das Leittier seinen Umhang zum Schutz gegen die Kälte an und greift nach dem benötigten Werkzeug, um sich auf den Weg zur leidigen Nahrungsbeschaffung zu machen. Immerhin erleichtert der Schnee das Spurenlesen. Jetzt mal ehrlich: Soviel hat sich in den letzten 20.000 Jahren gar nicht verändert. Bloß Mammut und Wollnashorn mussten Schnitt- und Mohnbrötchen weichen!
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adventskalender

(Ich habe mal wieder ‘ne Weihnachtsgeschichte, nicht ganz ernst zu nehmen. Die ist nicht von mir. Ich habe sie vor Urzeiten mal irgendwo im Web gefunden und runtergeladen, doch irgendwie ist die Story zeitlos! Sie ist bloß eben nicht wirklich für Kinder geeignet. Viel Spaß beim Lesen!)
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Adventskalender

Tagebuch eines Adventliebhabers, dessen Adventskalender zur Tragödie auswächst. Merke: Traue keinem Adventskalender!

Erster Dezember:
Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.

Zweiter Dezember:
Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme einen zärtlichen Kuss von meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so romantisch.

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