Video

Google hat bereits vor Jahren damit begonnen, alle Youtube-Videos in das m. E. voll ätzende WebM-Format umzufummeln. Dieses Format wird zwar unter Firefox vom Video DownloadHelper unterstützt, aber das ist eine genauso ätzende Geschichte, weil es ewig dauert. Richtwert (zumindest bei meinem Rechner) 1 Stunde pro 5 Minuten Video. Am Ende hat man dann aber ein *.webm-Video auf der Platte liegen. Dieses mongolische Format harrt nun noch der Konvertierung in ein zivilisiertes (d. h. hochkompatibles) Videoformat, also MP4 oder AVI oder sowas.

Bei Cams und Handys kommt es mitunter vor, dass ein damit aufgenommenes Video um 90° gedreht ist. Um sich das ansehen zu können, muss das Video folglich umgedreht werden. Wie geht das? Ganz einfach mit der Windows-Freeware “Freemake Video Converter“, über die ich HIER ja schon einmal etwas geschrieben hatte. Ihr müsst bei dieser Freeware eben bloß bei der Installation etwas aufpassen, um nicht mit unerwünschten Softwarezugaben “beglückt” zu werden. Nun zum Umdrehen des Videos.

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Ihr startet den Freemake Video Converter und klickt oben links auf “Video”, um das umzudrehende Video zu laden.

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vspdatei

Ich bin in Form von nicht zur Veröffentlichung bestimmten Kommentaren gefragt worden, ob ich nicht mal etwas, was auch allgemein verständlich ist, über den Aufbau von Videodateien sagen kann. Weil bspw. so manches Gerät AVIs zwar abspielen soll, das dann aber mit “unbekanntes Format” oder “unbekanntes Medium” verweigert. Na gut, ich kann’s ja mal versuchen, obgleich das Thema doch ziemlich kompliziert ist. Also, zunächst mal muss man sich bei Videodateien von der Vorstellung lösen, dass man eine Datei hat, denn AVI, MP4 etc. sind so genannte Containerformate. Da stecken sowohl die Videospur wie auch die Audiospur(en) drin. Das ist wie mit einer Schublade, in der sich sowohl Gabeln wie auch Messer und Löffel befinden. Gabeln, Messer und Löffel können auch noch von verschiedenen Herstellern sein – das entspräche bei der Videodatei dann den unterschiedlichen Codecs. Doch davon weiter unten mehr.

Foren sind mitunter echt klasse! Wenn man nicht weiter weiß, dann stellt man da eine Frage ein und mit etwas Glück erhält man binnen Rekordzeit die Lösung für ein Problem. So auch im vorliegenden Fall, wobei ich Gordon vom EFB echt dankbar bin! Worum geht’s? Manchmal hat man Filme, bei denen Bild und Ton nicht synchron laufen. Ich finde sowas voll ätzend! Man müsste in solchen Fällen die Tonspur einfach nach vorne oder hinten verschieben können, was aber angesichts des Aufbaus von Videodateien eben nicht so wirklich einfach möglich ist. Die Lösung des Problems liefern diese Anleitung sowie die Installer-Freeware Avidemux, die für Windows, Linux, Mac OS X und BSD verfügbar ist. Ich habe nachfolgend die 64bit-Windows-Version verwendet. Zunächst mal muss man natürlich Avidemux installieren. Die Software kommt als 20-MB-EXE-Paket und liegt nach erfolgter (simpler) Installation unter “Programme/ Avidemux 2.6 – 64 bits”, wo sie rund 80 MB beansprucht. Es kann sein, dass sich ein Virenscanner wie bspw. NortonAV an der Software stößt. In dem Falle aber darf die Ausnahme ruhig zugelassen werden: Das Programm ist sauber!

Die GEMA und Youtube haben sich geeinigt. Endlich, nach über zehn Jahren. So weit, so gut. Plötzlich sind etliche Videos verfügbar, auf die es vorher zumindest standardmäßig keinen Zugriff gab. Einen Wermutstropfen gibt es aber doch: Besagte Videos liegen nicht selten im MKV-Format vor. Für die Praxis bedeutet das: Will man so ein Video runterladen, dann erhält man einen unbrauchbaren Filmschnipsel, der bestenfalls ein paar Sekunden umfasst. Erst die Summe aller Filmschnipsel in der korrekten Reihenfolge ergeben das gesamte Video. Dennoch lässt sich etwas damit anfangen.

Die ÖR-Mediatheken sind, insbesondere mit Blick auf 3sat und arte, eigentlich eine ganz nützliche Einrichtung. Sofern man über eine I-Net-Anbindung verfügt, die schnell genug ist, also XXXL-VDSL oder sowas. Mit DSL6000 kommt man da nicht weit. Seit unserer AllIP-Umstellung habe ich jetzt zwar nominal DSL16000, aber nachgemessen relativiert sich das auf echtes DSL14400 und der Unterschied gegenüber dem früheren DSL6000 ist zumindest bei Videos doch eher als marginal zu bezeichnen. Was im Klartext bedeutet: Man ruft eine Sendung aus einer öffentlich-rechtlichen Mediathek auf und wird mit einem zur Verzweiflung führenden Ruckel-Ruckel-Zuckel-Video “beglückt”.

Ein typisch norddeutscher Hochsommertag: Die Sonne strahlt und gleichzeitig regnet es Bindfäden. Bei 15°C im Schatten (immerhin im Plusbereich!), einem scheinbar direkt vom Nordpol kommenden, unangenehmen Wind und einer Unwetterwarnung. Lustlos im Web gesurft und auf ARTE in der Mediathek “Wacken – Der Film – Louder Than Hell” gefunden. Nun habe ich eine DSL-6000-Anbindung. D. h. die Bits und Bytes werden “ruckel-ruckel-ruckel” einzeln durch die Leitung geschoben. Videos anschauen kann man sich damit nicht. Ergo wollte ich den Film runterladen um ihn mir später ruckelfrei anzusehen. Aber mit der ARTE-Mediathek ist das ja so eine Sache; äußerst “freundlich” gegenüber dem Zwangseinzahler bei der GEZ, letztere im Volksmund mitunter auch als Schutzgeld-Mafia bezeichnet. OK, was tun? Normale Mediathek-Downloader funktionieren da nicht.

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