Wandern

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Der “Radarturm”.

Machen wir mal mit den Sehenswürdigkeiten im Schaumburger Land weiter – ein paar davon habe ich ja noch. Heute mal der bereits mehrfach erwähnte Annaturm.

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Der Annaturm.

Einfache Entfernung von Lauenau: 15 km. Diese Strecke bietet sich für das Fahrrad oder für Wanderungen an, allerdings kann man selbstverständlich bis zum Parkplatz Nienstedter Pass auch das Auto nehmen.
Internet: Annaturm
Tour: Man startet in Lauenau auf der Coppenbrügger Landstraße und fährt über Messenkamp (dort am Ortsende links halten) in den Deister, vorbei an den Hügelgräbern und durch Nienstedt bis zum Nienstedter Pass. Hier ggf. das Auto stehen lassen und am Ende des Parkplatzes in Richtung Südost bergauf gehen. Auf dem Kammweg bleiben und vorbei am Flugsicherungsturm, bis der Annaturm gut 3 km hinter dem Parkplatz erreicht ist.

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Der alte Fernsehturm, vom Tal aus gesehen – da geht’s später dran vorbei.

Im Hinblick auf die Sehenswürdigkeiten im Schaumburger Land habe ich nun ja schon einige aus dem Deister beschrieben. Es bietet sich an, an schönen Tagen im Früh- oder Spätsommer (aber keinesfalls bei Hitze oder Regen!) einige dieser Highlights in Form von Radrundfahrten zu besuchen. Den Anfang soll dabei die Kammweg-Rundfahrt machen.

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Downhill: Mal ausprobiert, was der alte Drahtesel leisten kann – aber lieber nie wieder, denn das ist lebensgefährlich!

Kleiner Ausflug, kleine Auszeit. Trüber Himmel draußen, aber frühlingshaft warm. Nach der gestrigen Maloche zog es mich wieder in den Wald. Der erste Herbststurm ist ja drüber gegangen und hat schon viel Laub runtergepustet. Da für den Nachmittag Regen angesagt ist, bin ich vorsichtshalber schon am Vormittag unterwegs gewesen: Bunter Deister – im Kleinen wie im Großen.

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Es ist Pilzzeit – und entsprechend viele Pilzsammler sind unterwegs. Ich selbst kenne mich mit Pilzen absolut nicht aus (na ja, jedenfalls nicht genug um es zu überleben). Ergo beschränke ich mich auf ein paar Fotos und lasse ansonsten die Finger von den Dingern.

Bei dem schönen Wetter kann man nicht nur zuhause rummuckeln. Ich musste mal wieder raus, raus in den Wald! Feggendorfer Stolln – Deisterkamm – Schraubeweg – Schulzeweg und wieder zurück zum Parkplatz. Einmal rum sind gut sieben Kilometer. Ich mag mich ja vielleicht täuschen, aber der Aufstieg zum Deisterkamm ist mir schon mal leichter gefallen. Entweder liegt’s doch am Alter oder aber an den 30°C im Schatten. Vielleicht auch beides.

Ab Morgen soll der Sommer ja nochmal so richtig durchstarten. Mag sein – aber es sind die letzten Zuckungen vor’m Exitus. Es herbstelt doch schon ganz gewaltig und die Anzeichen, das Samhain näher rückt, sind unübersehbar. Ein paar Bilder mit ersten Herbstmotiven, nur mal so … (heute im Wald aufgenommen).

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Heute bin ich mal wieder im Unterholz unterwegs gewesen. Und was finde ich da? Zwei “Biohotels”. Einfache Unterstände für die einmalige Übernachtung. Wozu braucht man sowas? Bei mehrtägigen Reisen, egal ob Wanderung oder Radtour. Selbstverständlich ist es da immer bequemer, sich von Schutzhütte zu Schutzhütte zu hangeln oder aber ein Zelt mitzuführen, aber Zelten darf man längst nicht überall und Schutzhütten stehen auch nicht unbedingt immer gerade da, wo man sie braucht. Deswegen dachte ich mir, ich gebe das Bauprinzip des einfachen Unterstandes hier mal zum Besten, zumal ich sowas ja früher auch schon selbst gebaut und benutzt habe. Für Holzsuche und Bauzeit sollte man knapp zwei Stunden einkalkulieren; mit Übung oder mehreren Leuten geht’s natürlich schneller.

Ich bin mit dem Watt quasi großgeworden. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres als Wattwandern. Barfuß, versteht sich von selbst. Das Watt ist herrlich und auch vollkommen ungefährlich, wenn man sich an die natürlichen Gegebenheiten hält. Tut man das nicht, dann kann das sehr schnell tödlich enden! Gestern las ich einen Beitrag, übertitelt mit “Wattwanderer bei Büsum aus Lebensgefahr gerettet“. Tja … – nun ist das genau das Wattgebiet, das mir halbwegs bekannt ist. Lt. Bericht ist das beschriebene Paar in Stintek aufgebrochen. Von da aus wandert man normalerweise zum Ossengoot, zum “großen Priel”. Der Ossengoot war mal schiffbar und ist auch entsprechend tief. Der parallel zum Strand verlaufende und im besagten Bericht beschriebene Priel hat gut einen Meter Höhenunterschied zum normalen Wattboden. Und dann habe ich mir den Gezeitenkalender gesucht und gerechnet: Die Beiden müssen erst rund drei bis vier Stunden nach Niedrigwasser losgegangen sein! Das ist in meinen Augen sträflicher Leichtsinn.

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