Wissenschaft

Unbegrenztes Wachstum im begrenzten System ist nicht möglich. Jeder – Polticlowns und Wirtschaftsgurus mal ausgenommen – kapiert das sofort. Wie wird eine zukünftige Gesellschaft eigentlich aussehen, wenn die Ressourcen zur Neige gehen? Dann ist Wachstum nur noch im Rahmen von Nachhaltigkeit möglich. Dazu bedarf es der Wissenschaft und Arbeitskräften, welche wissenschaftlich gebildet sind. Nicht, dass die dadurch reich werden würden – aber zum Überleben müsste es langen. Alle ohne wissenschaftliche Bildung werden unweigerlich als überflüssig abgehängt. Wer also die gesellschaftliche Entwicklung verstehen will, der kommt um die Wissenschaften nicht herum. In diesem Sinne habe ich mal wieder ein paar Meldungen gesammelt. Teil 56 der Science News ist HIER zu finden.

Es gibt Wissenschaftszeitschriften, die hochinformativ sind – manche allgemein gehalten und manche fachbezogen. Und es gibt Tageszeitungen, die einzelne Meldungen sensationsheischend von der Mücke zum Elefanten hochstilisieren. Letztere fördern ein gefährliches Unwissen. Die hier gesammelten Wissenschaftsmeldungen entsprechen daher eher denen der Wissenschaftszeitschriften: Ein buntes Potpourri aus den verschiedensten Fachbereichen. Teil 55 der Science News ist HIER zu finden.

Medizin: Naturstoff-Fahndung mit Turbo
Das ist gewissermaßen auch “Data Mining”, aber mal so ganz anders!

pneumo

Menschenversuche in Deutschland? Ja, das kennt man aus der Zeit des Dritten Reiches, Stichwort Josef Mengele. Doch danach, in der Bundesrepublik Deutschland? Sicherlich nicht … Leider aber doch! Der NDR hat dazu kürzlich einen Bericht, basierend auf den Recherchen der Doktorandin Sylvia Wagner, gebracht. Neben Medikamententests kommt dabei auch eine Untersuchungsmethode mit der Bezeichnung Pneumoenzephalographie, volkstümlich früher auch als “Luftkopf” bezeichnet, zur Sprache. Um besagte Untersuchungsmethode soll es in diesem Beitrag gehen, weil ich sie am eigenen Leibe erleiden musste: Die Berichterstattung hat da bei mir einige Erinnerungen geweckt. Das ist zwar schon verdammt lange her – ich war damals, 1970, gerade mal 12 Jahre alt – aber ich werde das niemals vergessen!

Vorsicht Leute: Das hier ist nichts für “Gläubige”! Denn es geht um harte Wissenschaft und um Fakten. Wer lieber “glaubt”, der oder die klicke tunlichst gleich weiter! Weil dieser Beitrag seinem bzw. ihrem Weltbild zuwider läuft. Wer hingegen wissbegierig ist findet hier hochinteressanten Lesestoff. Teil 54 der Science News ist HIER zu finden.

Medizin: Neuroprotective effects of a triple GLP-1/GIP/glucagon receptor agonist in the APP/PS1 transgenic mouse model of Alzheimer’s disease
Bedeutet im Klartext: Zumindest im Tierversuch hat sich ein Diabetes-Mittel als wirksames Alzheimer-Medikament erwiesen. Allerdings werden nur Inhaltsstoffe und keine Handelsnamen angegeben, so dass niemand so ein Medikament unmittelbar erwerben kann. Dennoch: Könnte das der lang ersehnte Durchbruch sein?

meschede

“Scientists are pack rats.”

Ja, stimmt auffallend und ich selbst habe zu der Zeit, als ich noch im Labor tätig war, dabei keine Ausnahme gemacht! Ob Chrom-VI-Verbindungen, Osmium-VIII-Oxid o. ä. – bei mir im Labor fand sich verdammt viel! Von Kennzeichnungen wie “Radioactive”, “Biohazard”, “T+” usw. habe ich mich eigentlich niemals irritieren lassen. Mit der gebotenen Vorsicht lässt sich alles handhaben. Das könnte auch als Leitsatz für das nun folgende Thema gelten. Aber eines, was mir sehr wichtig erscheint, doch noch vorweg: Ich will mit dem nun folgenden Beitrag wirklich keine Panik verbreiten! Aber ich will meine Leserschaft dazu animieren, sich selbst einmal Gedanken zu machen – nämlich Gedanken über offizielle Verlautbarungen. Kurz nach Weihnachten brachte ich den Beitrag über die Krankenhaushygiene. Im Verlauf des Beitrages erwähnte ich den Meschede-Zwischenfall aus dem Jahr 1970. In Folge erreichten mich zwei E-Mails, in denen ich gefragt wurde, ob ich glaube, dass
a) die Pocken [1, 2] auch heute noch ein Thema sind bzw. wieder werden können und
b) wirklich die letzten Erregerbestände nur noch in zwei Laboratorien (USA und Russland) vorhanden sind.
Ja im erstgenannten Fall und nein im letztgenannten Fall. Warum?

Wissenschaft ist nach m. M. ein Streben nach Erkenntnis, das Wissen schafft. Viele Menschen heutzutage werden durch die rasch fortschreitenden, wissenschaftlichen Erkenntnisse überfordert. Sie ersetzen Wissenschaft dann durch Glauben. Ein Irrweg, wie ich meine, denn allein durch Glauben lässt sich bspw. kein zerstörtes Ökosystem renaturieren. Wir sollten daher gerade im Bereich der Bildung mehr für die Fachbereiche, die zum Schaffen von Wissen dienen, tun. Das sind insbesondere Chemie, Physik, Biologie und Geographie. Vor allem aber sollten wir das interdisziplinär angehen! Nur leider – glauben die Leute offenbar, dass derartige (Er)Kenntnisse eher nebensächlich sind. Teil 53 der Science News ist HIER zu finden.

Nein, ich habe die Wissenschaftsmeldungen nicht vergessen! Vorab aber ein ganz wichtiger Hinweis für alle Flat-Earth-Theory-Anhänger, die glauben, dass die “Bundesrepublik Deutschland GmbH” uns mit Chemtrails vergiftet, dass der liebe Gott morgens das Licht ein- und abends ausschaltet, die Evolution für eine Propagandalüge halten und die ganz genau wissen, dass Bielefeld gar nicht existiert, weil es sich dabei nur um eine Erfindung der Illuminaten handelt sowie denen die Konstruktion eines Perpetuum mobiles gelungen ist: Klickt bitte umgehend weiter, denn der folgende Beitrag ist absolut nichts für euch! Teil 52 der Science News ist HIER zu finden.

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